Themenräume

Die Stadtgeschichte – von den Römern bis heute – wird ausführlich in 11 zeitübergreifenden Themenräumen beleuchtet. Tauchen Sie ein in die wechselvolle Geschichte Kemptens!


Macht_HR29012_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Macht und Ohnmacht"

Wer hat das Sagen in der Stadt?

Der Raum erzählt von den Mächtigen in Kempten – angefangen im antiken Cambodunum, über das Mittelalter, die Teilung Kemptens in Reichs- und Stiftsstadt, ihre Vereinigung 1818 bis in die heutige Zeit. Die Kehrseite der Macht hatten stets all jene zu tragen, die abhängig waren von den Entscheidungen. Heute sind wir in demokratische Prozesse eingebunden – die Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit. 

 

 


191016_036_Vedran-Radosevic_Web.jpgBrückenmodell der alten Illerbrücke, die 1847 abgerissen wurde I Foto: Vedran Radosevic, © Kempten-Museum

Raum "Verkehr"

Kempten als Drehkreuz

Kempten verdankt seine günstige Lage den Römern und ihrer strategisch klugen Platzierung der Stadt: Von hier ließ sich die Iller flussabwärts befahren, aber auch überqueren – an einer Furt, später mit einer Brücke. Vor allem aber war Cambodunum an Fernstraßen angebunden. Für den Aufschwung der Stadt war dies entscheidend. Der Raum erzählt vom Drehkreuz Kempten.


Glauben_HR28977_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Glauben"

Glauben und Herrschen

Wie entwickelte sich Glauben in Kempten? Wer gab den Glauben vor? Und welche Konflikte ergaben sich daraus? In Kempten gab es Phasen des friedlichen Nebeneinander von Religionen (römische Kaiserzeit), aber auch Zeiten der Bevormundung und Unterdrückung, die z. B. zum Bauernkrieg 1500 führten. Erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte vom Glauben und Herrschen in Kempten!


Gesundheit_HR29118_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Gesundheit"

Gesundheit erhalten

Auf welcher Grundlage entwickelte sich Wissen über Medizin und Gesundheit in Kempten? Wo holten sich Arm und Reich medizinische Hilfe? Wie versuchen die Menschen ihre Gesundheit zu erhalten? Welche Verbindung besteht zur Naturheilkunde? Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte von Gesundheitswissen und Heilkunde in Kempten.


Stadtraum_HR29386_web.jpgEin 3D-Stadtmodell lässt Kempten erwachen
Foto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

"Stadtraum"

Eine Stadt in Bewegung

Erhalten Sie Einblicke, wie sich der Stadtraum Kempten entwickelte und immer wieder veränderte: von der Römerstadt ab 15 v. Chr., dem Einfall der Germanen ca. 250 n. Chr. und dem damit verbundenen Rückzug der Bevölkerung auf die Burghalde, von der Klostergründung und Besiedelung des Illertals im frühen Mittelalter, von der Verfüllung und Bebauung des westlichen Illerarms (heutige Altstadt) vor 1300, von der Entwicklung der Neustadt nach dem Dreißigjährigen Krieg, von der Verbindung der beiden Kempten in 1818 bis hin zur heutigen Allgäumetropole.


Produktion_HR29315_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Produktion"

Die Iller als Antrieb für Produktion

In der Umgebung des heutigen Kempten spielten seit der Antike Landwirtschaft und Viehzucht eine zentrale Rolle. Um die wasserreiche Iller als Energiequelle zu nutzen, wurden bereits im Hochmittelalter Mühlkanäle angelegt. Der Fluss trieb Hammer- und Stampfwerke für handwerkliche Betriebe an. Das Allgäu war auch für seine Leinenherstellung bekannt. Parallel dazu entwickelte sich Kempten vom Spätmittelalter an zu einem Zentrum der Papierherstellung. Heute bieten der Dienstleistungs- und der Verwaltungsbereich den Menschen in Kempten die meisten Arbeitsplätze.


Migration_HR29309_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Migration"

Neue Heimat Kempten

Seit 100.000 Jahren ziehen Menschen einzeln oder in Gruppen los, um sich an anderen Orten niederzulassen. Die Gründe für Aus- und Einwanderung sind vielfältig, und oft spielen mehrere Faktoren zusammen: religiöse, wirtschaftliche, politische, persönliche. Durch Interviews kommen wir den Menschen nah, die in Kempten eine neue Heimat gefunden haben.


Markt_HR29465_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Markt"

Waren von Nah und Fern

Das römische Cambodunum bildete für das Umland das Zentrum der Versorgung. Kempten fungierte auch später als „Haubt Statt im Algau“. Wohl um 1150 ließ der Abt schon einen Markt abhalten – zunächst vorwiegend für Lebensmittel und Handwerkserzeugnisse, später auch für Vieh und Getreide. Auch der Himmelfahrts- und der Kathreinemarkt erfreuen sich seit Jahrhunderten großen Zulaufs. Tauchen Sie ein in die Geschichte(n) des Marktlebens in Kempten!


WohnenVermutl_HR29437_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Wohnen"

2.000 Jahre Wohnen im Zeitraffer

Wie soll der Raum, in dem wir leben, gestaltet sein? Die Antwort auf diese Frage fällt seit 2.000 Jahren ähnlich aus: Ruhig will der Mensch es haben, sauber und warm. Erleben Sie 2.000 Jahre Wohnen in Kempten im Zeitraffer – von der Römerstadt Cambodunum bis heute!

 


Freizeit_HR29455_web.jpgFoto: Hermann Rupp, © Kempten-Museum

Raum "Freizeit"

Wo man sich trifft

Sich unter Leute begeben, miteinander gesellig zusammensitzen: Dieses Grundbedürfnis haben die Leute schon immer – bevor es den Begriff "Freizeit" überhaupt gab. Schon im römischen Cambodunum traf man sich in der Taberna, um zu spielen, zu essen, Bier oder Wein zu trinken. In diesem Themenraum dreht sich alles rund um die Freizeitkultur in Kempten. Erleben Sie eine Show zu den beliebtesten Freizeitorten in Kempten!


Festwoche_Festzug1950_31_Web.jpgEin Festwagen mit Neptun propagiert das künftige Hallenbad, 1950 I Foto: Stadtarchiv Kempten

Raum "Allgäuer Festwoche"

Kemptens fünfte Jahreszeit

Um der lokalen Wirtschaft neuen Auftrieb zu geben, initiierte Kemptens Oberbürgermeister Dr. Georg Volkhardt im Jahr 1949 eine Messe: die Allgäuer Festwoche. Seitdem war sie ein jährlicher Fixpunkt und etablierte sich – als Wirtschaftsschau mit Kulturprogramm und einem Festbetrieb von überwiegend heimischen Ausstellern. Inzwischen strömen jährlich rund 200.000 Menschen ins Zentrum der Allgäumetropole, um gemeinsam die "fünfte Jahreszeit" in Kempten zu erleben. Lassen Sie sich anstecken von der Festwochen-Euphorie im Kempten!


Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung