„Bewegter Donnerstag“ im Kempten-Museum mit einem Gespräch zum Thema „Queeres Leben auf dem Land“ mit der Filmemacherin Uli Decker sowie

Filmvorführung ihres preisgekrönten Doku-mentarfilms „ANIMA – Die Kleider meines Vaters“.


Im Rahmen der soeben im Kemptener Stadtmuseum eröffneten -> Sonderausstellung „Untold – Queere Geschichten aus dem Allgäu“ finden im Mai zwei Veranstaltungen statt, die dazu einladen über vielfältige Lebensrealitäten und Zugehörigkeiten in den Austausch zu gehen:

Der „Bewegte Donnerstag“ am 21. Mai 2026 lädt um 19 Uhr im Kempten-Museum zu einem Gespräch über Zuschreibungen, Sichtbarkeit und die Lebenssituation von queeren und ihnen nahestehenden Menschen ein. Welche unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen bieten hierbei städtische und ländliche Räume?

Auf dem Podium nehmen die Filmemacherin Uli Decker und ihre Mutter Monika Decker Platz. Uli Decker zeigt in ihrem prämierten Dokumentarfilm „Anima – Die Kleider meines Vaters“ , was geschieht, wenn Grenzen in Bezug auf Geschlecht, Kleidung und Sexualität rigide und unbeweglich sind. Der Film spielt in der bayerischen Provinz, wo die kleine Uli lieber Pirat oder Papst werden will, aber auf keinen Fall in die Rollenstereotypen ihres bayerischen Hei-matortes passt. Nach dem Tod ihres Vaters bekommt sie von der Mutter seine „geheime“ Kiste als Erbe ausgehändigt. Der Inhalt verändert schlagartig ihren Blick auf den Vater, sich selbst, ihre Familie und die Gesellschaft, in der sie aufwuchs.

Wie können wir alle dazu beitragen, dass in einer Gesellschaft „Menschen einfach Menschen sein können?“. Das fragt Uli Decker mit ihrem Film und das ist auch das Thema des Abends, der von dem Paar- und Familienberater (i.A.) Ben Dutschmann moderiert wird.

Filmvorführung "ANIMA - Die Kleider meines Vaters"

Am darauffolgenden Freitag, den 22. Mai 2026, wird Uli Deckers prämierter Dokumentarfilm „ANIMA“ dann um 19 Uhr im Colosseum Center Kempten gezeigt. Die Regisseurin wird persönlich anwesend sein und steht für Gespräche sehr gerne zur Verfügung.